zwei Frauen (beide um die 30 Jahre alt) spiegeln sich in den Lacken des Lackenkogels.

Bergseen im SalzburgerLand

Wo sich die höchsten Gipfel im glasklaren Wasser spiegeln

Wandern heißt im SalzburgerLand unterwegs auch auf stille Wasser zu treffen, in denen sich Gipfel, Almwiesen und der Himmel spiegeln. Gerade die Bergseen verleihen vielen Touren ihren besonderen Reiz, weil sie Bewegung, Naturerlebnis und den Blick auf eine eindrucksvolle Landschaft auf einzigartige Weise verbinden. Ob zum Innehalten, Füße ins kühle Wasser halten oder einfach zum Staunen – diese Ziele machen jede Wanderung besonders.

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Oberer Landschitzsee

Der Obere Landschitzsee liegt auf über 2.000 Metern Seehöhe und befindet sich im Lessachtal im Lungau. Mit 500 Metern Länge und gut 100 Metern Breite ist er nicht allzu groß, ihm liegt jedoch eine große natürliche Schönheit inne. Die Wanderung beginnt am Parkplatz der Jausenstation Laßhoferhütte, führt dann ca. einen halben Kilometer taleinwärts, bevor es rechts hinein in das Landschitzt­al geht. Neben dem Landschitzbach wandert man auf dem wildromantischen und nicht allzu schweren Steig durch schattige Wälder, bis man die drei hinterein­anderliegenden Landschitzseen erreicht. Der Obere liegt herrlich in einem Kessel, in ihm spiegelt sich das 2.463 Meter hohe Hochlahneck. Auch wenn der Aufstieg schweißtreibend ist, lohnt er sich.

Gehzeit: ca. 3 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: mittel

Tappenkarsee

Um den Tappenkarsee in der Nähe von Kleinarl im Pongau zu erreichen, sollte man schon etwas Zeit einrechnen. Denn auch wenn der Weg entlang des nahe gelegenen Jägersee anfangs leicht und gemütlich anmutet, so steigt dieser plötzlich steil nach oben und fordert seinen Tribut. Serpentine für Serpentine müssen entlang eines imposanten Wasserfalls zurückgelegt werden. Da kommt man schon einmal ins Schwitzen. Doch die Belohnung für all die Mühen lässt nicht lange auf sich warten und plötzlich liegt er vor einem – einer der schönsten und höchstgelegenen Gebirgsseen der Ostalpen. Glitzernd in der Sonne, umgeben von imposanten Bergen, die ein Hufeisen um den See zu bilden scheinen und mit einer Schönheit gesegnet, die man so nicht allzu oft sieht. Kann man sich irgendwann von diesem Panorama losreißen, dann wartet in der Tappenkarseealm oder Tappenkarseehütte die wohlverdiente Stärkung.

Gehzeit: ca. 5-6 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: hoch

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Kratzenbergsee

Als größter, natürlicher Bergsee in den gesamten Hohen Tauern stellt der idyllische Kratzenbergsee ein beliebtes Wanderziel dar. Hoch auf 2.167 Metern über Hollersbach im Pinzgau gelegen, wird er von einigen imposanten 3.000ern, wie dem Kratzenberg, umgeben und ist Teil der Venedigergruppe. Ausgangs­punkt der Wanderung ist das Gasthaus Edelweiß im Hollersbachtal. Von hier wandert man taleinwärts in südlicher Richtung zur neuen Fürther Hütte und weiter zum Kratzenbergsee. 

Gehzeit: ca. 3 Stunden | Schwierigkeit: leicht bis mittel | Kondition: eher leicht

Die Paarseen

Die Paarseen in den Bergen über St. Veith im Pongau zählen ohne Zweifel zu den idyllischsten Plätzen der Region. Eingebettet in wunderschöne Alpenrosenfelder, behütet von den Gipfeln von Luxkogel und Hasseck und mit einem spektakulären Blick auf die Südwände des Hochkönigs lässt es sich an den beiden Seen wunderbar ausspannen und die Abgeschiedenheit genießen. Auch wenn die Seen ebenfalls aus dem Gasteinertal zu Fuß erreichbar sind, bietet es sich an, von St. Veith zur Aualm aufzufahren und von dort die Tour zu beginnen. Vorbei an grasenden Rindern, geht es auf drei alternativen Routen hinauf zu den Seen. Augen offen halten lohnt sich hier besonders, denn im Naturschutzgebiet Paarseen findet man besonders seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.

Gehzeit: ca. 3 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: eher leicht

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Schuhflickersee

Der Schuhflickersee im Großarltal liegt auf der Nordseite des gleichnamigen Gipfels auf eine Seehöhe von ca. 2.100 Metern. Vom Schuhflickersee erreicht man nach einem 20-minütigen Aufstieg den Gipfel des Schuhflickers, der ein beliebtes Ziel für Sonnenaufgangs- oder Sonnenuntergangswanderungen ist. Bemerkenswert ist, dass der ca. 110 Meter lange und ca. 90 Meter breite Gebirgssee keinen Zu- oder Abfluss hat, der Wasserspiegel jedoch immer konstant bleibt. Der Sage nach ist er unterirdisch mit dem Tappenkarsee in Kleinarl verbunden, nachdem ein Wagenrad, das in den Tappenkarsee gefallen ist, plötzlich im kleinen Schuhflickersee gefunden worden sein soll.

Gehzeit: ca. 1 Stunde von der Aualm | Schwierigkeit: mittel (zur Hütte kann man für € 5,00 bequem mit dem Auto fahren) | Kondition: mittel

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Spiegelsee-Speicherteich

Der Spiegelsee liegt auf 1.804 Meter und dient im Winter als Speicherteich für die Skischaukel Großarltal-Dorfgastein. Erreichbar ist der Bergsee mit einer gemütlichen Wanderung von der Bergstation der Panoramabahn und somit perfekt für Familien geeignet. Am kinderwagenfreundlichen Weg Richtung Kreuzkogel und Fulseck erreicht man nach ca. 1,5 Stunden Gehzeit den Spiegelsee. Unterwegs gibt es zahlreiche Wanderwege und Hütten zum Einkehren.

Gehzeit: ca. 1,5 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: leicht

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Ötzlsee

Der Ötzlsee im Hüttschlager Talschluss ist ein ruhiges Ziel für alle, die eine Bergwanderung mit viel Natur und wenig Trubel suchen. Der Bergsee wird vom Quellbach der Großarler Ache, welcher am Keeskogel entspringt, durchflossen und ist aufgrund seines sauerstoffreichen und glasklaren Wassers bei Fliegenfischern sehr beliebt. Die Wanderung zum See startet am Parkplatz Stockham in Hüttschlag, diesen erreicht man mit dem Auto oder mit dem Bus. Von dort aus geht es eine halbe Stunde lang über den breiten kinderwagenfreundlichen Weg bis zum Ötzlsee. Ein Highlight auf dem Weg ist die Kneippanlage, die zum Abkühlen und Erfrischen im glasklaren Bach einlädt.

Gehzeit: ca. 1 Stunde | Schwierigkeit: leicht | Kondition: sehr leicht

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Trögseen

Die Trögseen liegen in einer hochalpinen Umgebung im Großarltal und sind ein schönes Ziel für Wandernde, die Ruhe und Weitblick suchen. Die kleinen Moorseen liegen eingebettet in die Almlandschaft und bieten einen besonderen Lebensraum für Fauna und Flora. Die Wanderung zu den Seen startet am Parkplatz Grundlehen und führt über die Ellmaualm. Vom Gipfel aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Trögseen und die umliegenden Berge der Alpen – perfekt für ein schönes Foto.

Gehzeit: ca. 4 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: mittel bis hoch

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Himmelreichsee

Der Himmelreichsee befindet sich auf ungefähr 1.740 Metern im Skigebiet Großarltal-Dorfgastein. Am Erlebnis-See warten im Sommer ein Himmelskino und ein Wasserspielplatz auf alle Wanderer. Die Abkühlung am Himmelreichsee ist im Hochsommer genau das Richtige. Gewandert wird von der Bergstation der neuen Kieserlbahn. Die Tour führt über den Grat zum Fulseck und weiter über den Kreuzkogel Richtung Bergstation Panoramabahn. Von dort aus erreicht man in wenigen Minuten den Himmelreichsee.

Gehzeit: ca. 2 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: mittel

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Reedsee

Nicht gerade leicht zu erreichen, dafür umso idyllischer ist der Reedsee im Gasteinertal. Ohne Zweifel einer der schönsten Bergseen der Alpen. Ausgangspunkt des Aufstiegs ist das ehemalige Hotel Grüner Baum im Kötschachtal. Zuerst dem Weg taleinwärts folgend, steigt man später über Serpentinen den Reedgraben hinauf zum See. Sich im Wasser spiegelnde Dreitausender, absolute Abgeschiedenheit und glasklares Wasser – die Strapazen der Wanderungen lohnen sich allemal und werden mit einem Naturerlebnis belohnt, das man in solch unaufdringlicher Perfektion wahrlich selten findet. Da keine bewirtschaftete Hütte am Reedsee auf die Besucher*innen wartet, sollte man selbst für ausreichend Verpflegung sorgen.

Gehzeit: 5 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: mittel bis hoch

Zwerfenbergsee

Weit abseits jeglichen Trubels und inmitten der imposanten Gipfel des Salzburger Lungaus liegt der Zwerfenbergsee auf gut 2.024 Metern. Lediglich durch eine längere Wanderung aus dem Lessachtal erreichbar, bekommt der Begriff Bergwelt hier eine völlig neue Bedeutung. Vom See aus bieten sich weitere Wanderungen ins umliegende Gebirge an. Hier ist für jede Schwierigkeitsstufe etwas dabei.

Gehzeit: 6 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: mittel

Zaunersee

Vorbei an den vielen Almblumenwiesen, deren Blüten zum Schmuck der Zederhauser Prangerstangen verwendet werden, führt der Weg vom Riedingtal hinauf zum Zaunersee und zur Franz Fischer Hütte. Eingebettet in einem kraterähnlichen Kessel, blickt der See ehrfürchtig zu den Gipfeln der Wildkarhöhe und des Stierkopfes auf und spiegelt deren Antlitz im glasklaren Gebirgswasser. Von hier aus beginnt auch der Weg zum Tappenkarsee in den benachbarten Pongau. Doch allein der Blick hinab auf den wunderschönen See zahlt sich allemal aus.

Gehzeit: 4 Stunden | Schwierigkeit: eher leicht | Kondition: leicht bis mittel

Weißsee

Auch wenn der Weißsee in Pinzgauer Stubachtal ein von Menschenhand geschaffener Gebirgsstausee ist, zählt er doch zu den schönsten Bergseen des SalzburgerLandes. Erreichbar ist die wunderschöne und hochalpine Gegend auf gut 2.300 Metern Seehöhe über die Weißseer Gletscherbahn, die im Winter auch zum Skifahren einlädt. Am Ostufer des Sees befindet sich das Berghotel Rudolfshütte, von wo aus man eine Wanderung über den Kaiser Tauern hinunter nach Osttirol antreten kann. Ebenfalls ganz in der Nähe befindet sich seit 1962 die Wanderfalter-Beobachtungsstation des Forschers Karl Mazzucco.

www.gletscherwelt-weisssee.at

Eibensee

Der über das Naturschutzgebiet Wildmoos in der Fuschlseeregion erreichbare Eibensee liegt ziemlich genau zwischen Fuschlsee und Mondsee. Hier liegt er idyllisch inmitten von sanften Hügeln und dichten Wäldern. Das Wasser glitzert smaragdgrün, ist äußerst fischrei ch und lockt Wanderer und Wanderinnen zur wohlverdienten Abkühlung. Vom See kann man auf das nahe Marienköpfl (1.074 Meter) aufsteigen, von wo aus man einen spektakulären Blick auf den See genießen kann.

Gehzeit: 3 Stunden | Schwierigkeit: mittel | Kondition: leicht bis mittel

Prebersee

Auf 1.514 Meter gelegen ist der Prebersee bei Tamsweg weit über die Grenzen des Salzburger Lungaus hinaus als heilsamer Moorsee bekannt. Gut mit dem Pkw erreichbar, startet hier die anspruchsvolle Preber Bergtour, die man bis zur Grazerhütte erweitert kann. Rund um den Prebersee gibt es den Moor-Lehrpfad, der teils über Holzwege führt, dabei jedoch auch für Kinderwägen breit genug ist.

Jedes Jahr im August findet hier auch das traditionsreiche Preberseeschießen statt. Dabei zielen die Schützen nicht auf die 120 Meter entfernte Schießscheibe, sondern auf deren Spiegelbild auf der Wasseroberfläche. Das Geschoss wird im besten Falle so sehr vom Wasser und den moorigen Schwebeteilchen abgelenkt, dass es nicht versinkt, sondern abprallt und tatsächlich die Zielscheibe am Ufer trifft.

Gehzeit Mohr-Lehrpfad: max. 1 Stunde | Schwierigkeit: sehr leicht | Kondition: sehr leicht

Weitere Informationen: www.salzburgerland.com


27. Juni 2026

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