Fünf Personen in traditioneller Tracht halten Noten und Blumen in den Händen und stehen auf einer Wiese neben einem Schild mit der Aufschrift „Bauernherbst“.

Medien-Auftakt zum Salzburger Bauernherbst 2026

Was 1996 rund um den Obertrumer See in den Orten Mattsee, Obertrum und Seeham begann, ist heute ein international beispielgebendes Kooperationsprojekt zwischen Landwirtschaft und Tourismus: Der Salzburger Bauernherbst. Heuer dreht sich unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ alles rund um Musik und Gesang. Die landesweite Bauernherbst-Eröffnung findet dieses Jahr am 22. August in Maria Alm statt.

Aus dem SalzburgerLandNewsroomPartner & Kooperationen

Ursprünglich als Maßnahme zur Saisonverlängerung im Flachgau konzipiert, prägt der Bauernherbst seit mehr als dreißig Jahren das kulturelle Leben im SalzburgerLand – mit gelebter Tradition, bäuerlicher Lebenskultur, regionaler Kulinarik und herzlicher Gastlichkeit. Wie stark die Idee war, auf der der Bauernherbst gründete, zeigt die Tatsache, dass sich seit Jahrzehnten kontinuierlich rund zwei Drittel aller Orte im SalzburgerLand mit Festen und Aktivitäten daran beteiligen. Eine Idee, die durch das Miteinander von Tourismus, Landwirtschaft, Gastronomie und Vereinen getragen und umgesetzt wird.

Der Bauernherbst gilt als Vorzeigebeispiel dafür, was möglich ist, wenn lokale Netzwerke und Wirtschaftskreisläufe unterstützt und gefördert werden. Der Erfolg in Zahlen ausgedrückt: Seit dem ersten Bauernherbstjahr 1996 haben sich die Ankünfte in den Monaten September und Oktober von knapp 500.000 auf über 1,1 Million im Jahr 2025 mehr als verdoppelt (Plus von 127 %), die Nächtigungen sind im gleichen Zeitraum von rund 2 Millionen auf knapp 3,5 Millionen gestiegen (Plus von 71 %).

Landtagsabgeordneter Hans Scharfetter: „Der Bauernherbst zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie lebendig unsere bäuerlichen Traditionen im SalzburgerLand sind und welchen hohen Stellenwert sie für unser Land haben. Er bringt Brauchtum, Kulinarik, Landwirtschaft und Tourismus zusammen und macht die Vielfalt unserer Regionen für Einheimische und Gäste unmittelbar erlebbar. Gleichzeitig schafft der Bauernherbst wichtige Wertschöpfung für unsere bäuerlichen und touristischen Betriebe und stärkt die regionale Zusammenarbeit. Mein Dank gilt allen Bäuerinnen und Bauern sowie den zahlreichen engagierten Partnern, die diese besondere Jahreszeit mit Leben füllen.“

Werte, Traditionen und regionaler Genuss

Seit Beginn an prägen die drei Säulen „Feiern – Verkosten – Kultur“ die Bauernherbst-Aktivitäten. „Das Erfolgsgeheimnis des Bauernherbstes liegt unter anderem in der Liebe zu Tradition und Brauchtum, aber auch im Bewusstsein für die Bedeutung unserer Landwirtschaft“, so Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG). Im Bauernherbst wird nichts inszeniert, sondern es wird vor den Vorhang geholt, was für unser Land seit jeher von Bedeutung ist: unsere Wurzeln und die bäuerlichen Traditionen, Brauchtum und Handwerk, die Kulinarik und der Genuss, das Miteinander und die Natur, die uns Raum für Erholung und Aktivität bietet. Es wird erhalten und bewahrt, was wesentlich ist und das Angebot beständig weiterentwickelt. Damit bleibt der Bauernherbst zeitgemäß und authentisch und sowohl für Einheimische als auch für Gäste höchst attraktiv.“

Einen wesentlichen Teil zum Gelingen der rund 2.000 Veranstaltungen, die zwischen 22. August und 31. Oktober 2026 in 77 Bauernherbst-Orten stattfinden, tragen engagierte Salzburgerinnen und Salzburger bei: Rund 14.000 Mitwirkende – darunter 260 Bauernherbst-Wirt*innen, über 330 Bäuerinnen und Bauern, zahlreiche Handwerker*innen und Vereine, die Salzburger Landjugend und weitere örtliche Gruppierungen – beteiligen sich aktiv an den zahlreichen Festivitäten und Angeboten und sorgen Jahr für Jahr dafür, dass unsere Traditionen lebendig bleiben und nach außen getragen werden.

Claudia Entleitner, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Salzburg und Salzburger Landesbäuerin dazu: „Der Salzburger Bauernherbst zeigt, was unsere Heimat ausmacht: herausragende Qualität, gelebte Tradition und eine gepflegte Kulturlandschaft. Unsere Bäuerinnen und Bauern sind das Rückgrat der Versorgung mit frischen, gesunden Lebensmitteln. Egal ob sie direkt ab Hof verkaufen oder heimische Verarbeitungsbetriebe beliefern – sie garantieren Vertrauen, kurze Transportwege und Umweltschutz. Gleichzeitig sichern sie wertvolle Arbeitsplätze in der Region. Im Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 stellen wir die Frauen der Landwirtschaft ganz bewusst in den Mittelpunkt. Sie halten die Betriebe, die Traditionen und die Gemeinschaft lebendig. Der Bauernherbst ist die perfekte Gelegenheit, ihnen dafür die ehrliche Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdienen.“

Motto 2026: „G’sungen und G’spielt“

Mit seiner langen musikalischen Geschichte kann das SalzburgerLand als „Festspielland“ bezeichnet werden, in dem Kultur und Klang zum Lebensgefühl gehören. Musik und Gesang verbinden Menschen, genauso wie der Bauernherbst ein verbindendes Element zwischen Generationen, Einheimischen und Gästen, Tradition und modernen Interpretationen ist. Unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ wird in diesem Jahr die „fünfte Jahreszeit“ von ihrer klangintensivsten Seite mit Konzerten aller Art in den Bauernherbst-Orten erlebbar sein.

Landesweite Eröffnung in Maria Alm

Das offizielle Eröffnungsfest des 31. Bauernherbstes findet am 22. August 2026 in Maria Alm statt. Das Rahmenprogramm umfasst einen großen Festumzug mit den örtlichen Musikkapellen und Vereinen, festlich geschmückten Wägen und Oldtimertraktoren. Mitreißende Vorführungen der Schnalzer, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm sowie traditionelles Handwerk mit Handwerksvorführungen und Verkaufsständen sorgen für Unterhaltung für die ganze Familie. Kulinarische Spezialitäten aus der Region laden zum Verkosten ein. Für die passende musikalische Umrahmung sorgen Gesangs- und Musikgruppen, Chöre und Alphornbläser. Den stimmungsvollen Abschluss bildet das Abendprogramm im Festzelt.

Nathalie Kögl-Auer, Hotelierin in der Bergheimat am Hochkönig und Musikerin: „Der Bauernherbst ist für uns als Gastgeber ein besonderer Impuls für eine Saisonverlängerung, gleichzeitig aber auch ein absoluter Mehrwert für Einheimische und Gäste. Tradition und Brauchtum werden intensiv gelebt und weitergegeben. Die Stimmung im Herbst versprüht eine ganz besondere Magie des Besinnens und Zusammenkommens für Groß und Klein. Gleichermaßen sehe ich den Bauernherbst als Musikerin als eine wunderbare Bühne für gelebte Volkskultur, denn Musik verbindet Menschen und Generationen- und das macht den Bauernherbst so einmalig. Bei der Eröffnung in Maria Alm dürfen wir heuer mit der Mühlbacher Hoizmusi mitwirken und zeigen, wie authentisch und vielfältig die musikalische Seite des Bauernherbstes sein kann.“

Christine Scharfetter,  Geschäftsführerin Hochkönig Tourismus: „Der Bauernherbst gehört zum Hochkönig und zu Maria Alm und ist seit mehr als 30 Jahren fest in unserer Region verankert. Er steht für gelebte Tradition, Regionalität und Genuss – vor allem aber für die Menschen, die unser Brauchtum mit viel Leidenschaft und Herz weitertragen. Das Besondere ist das große Miteinander: Bauern, Vereine, Handwerk, Betriebe und Gastronomie gestalten gemeinsam diese besondere Zeit im Jahr. Wenn der Sommer langsam in den Herbst übergeht, zeigt sich unsere Region mit ihren Festen, regionalen Produkten, Musik und vielen persönlichen Begegnungen von einer ganz besonderen Seite. Genau diese Verbindung aus Tradition, Gemeinschaft und echtem Lebensgefühl macht den Bauernherbst am Hochkönig so besonders.“ Auch im weiteren Verlauf des Bauernherbstes 2026 dürfen sich Besucher*innen auf ein vielfältiges Programm freuen. „Bei rund 2.000 Veranstaltungen an 71 Tagen in 77 Orten ist bestimmt für jeden etwas dabei“, betont Eveline Bimminger, Projektleiterin Bauernherbst der SLTG, mit Blick auf die kommenden Bauernherbst-Wochen.

Starke Partner im Salzburger Bauernherbst

Ohne starke Wegbegleiter an der Seite wären die Pflege von Tradition und Brauchtum, die Veranstaltungen und vor allem auch die Weiterentwicklung des Bauernherbstes nicht möglich. Seit vielen Jahren begleiten wichtige Partner aus der Wirtschaft – alles Salzburger Traditionsunternehmen – den erfolgreichen Weg des Bauernherbstes. Sie eint das Qualitäts- und Traditionsbewusstsein, der Regionalitätsgedanke und die Verbundenheit mit der Salzburger Bevölkerung. So zeigen die Partner auch heuer ihre Verbundenheit mit dem Bauernherbst auf vielfältige Weise. Stiegl steht für gelebte Salzburger Bierkultur und Tradition, Raiffeisen für Regionalität und Kundennähe in den Salzburger Raiffeisenbanken und Lagerhäusern, Gössl für handgeschneiderte Trachten und SalzburgMilch für hochwertige Premium-Produkte und innovative Wege in der Zusammenarbeit mit den regionalen Bauernfamilien.


19. August 2026

Kontakt

MMag. Eveline Bimminger
MMag. Eveline Bimminger
SalzburgerLand Tourismus GmbH
Telefon: +43 662 6688-38
e.bimminger@salzburgerland.com
Visitenkarte
  • Partnermanagement & Angebotsentwicklung Flachgau
  • Projektleitung "Salzburger Bauernherbst" &"Stille Nacht"
Gabriela Mairinger
Gabriela Mairinger
SalzburgerLand Tourismus GmbH
Telefon: +43 662 6688-18
g.mairinger@salzburgerland.com
Visitenkarte
  • Assistenz Angebotsentwicklung, Partner- & Regionalmanagement Flachgau
  • Projektassistenz „Salzburger Bauernherbst“